Aktivitäten

Auf dieser und den folgenden Seiten stellt die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt

einige ausgewählte Aktivitäten der Organisation vor.

 


AKTUELL

Welt-Alzheimertag 2017

Die Vielfalt im Blick - vom Ende des Lebens: Film und Workshops zum Welt-Alzheimertag

 

 

13. September 2017 – 15:00 bis 18:30 Uhr

Die Vielfalt im Blick – vom Ende des Lebens: Film und Workshops zum Welt-Alzheimertag

 

In Frankfurt leben derzeit etwa 13.000 Menschen mit Demenz.

 

Der Film „Gramp – Ein Mann altert und stirbt“ erzählt eine Lebensgeschichte, die nicht mit Demenz und Tod endet. An­hand der Bilder des Films werden in Workshops Aspekte wie Ehe und Partner­schaft, Umgang mit Scham, Sterben und Ab­schied, Zeit und Vergänglich­keit vertieft be­trachtet.

 

Ausge­wiesene Fach­leute begleiten die Workshops.

 

Eintritt frei

 

Nähere Informationen zu den Workshops siehe im gesondert erscheinenden Flyer.

 

In Kooperation: Haus am Dom

 

Adresse:

Haus am Dom

Domplatz 1

60311 Frankfurt


AGFFM-Stand beim Sommerfest der Begegnungsstätte Goldstein

Erhard Thiel mit Ehefrau am AGFFM-Stand © Klaus Leitzbach
Erhard Thiel mit Ehefrau am AGFFM-Stand © Klaus Leitzbach

14. Juli 2017

Beim Sommerfest der AWO und der Begegnungsstätte Goldstein präsentierte sich die AGFFM mit einem Stand.

 

Bei sommerlichen Temperaturen im Hof der AWO Senioren-Wohnanlage im Tränkweg kamen die Vorstandsmitglieder der AGFFM

mit vielen Interessenten ins Gespräch. 

 

Dabei wurden auch zahlreiche Flyer und Informationsbroschüren verteilt.

 


AGFFM unterstützt Demenz-Gottesdienst

Bilder: AGFFM © Volker Storck

 

Am Sonntag, dem 02. Juli 2017 fand in der evangelischen Miriamgemeinde in Kalbach ein

Demenz-Gottesdienst statt der durch Vertreter der AGFFM unterstützt und mitgestaltet wurde.

 

Thema: "Gottes Hände wirken Segen"

Ort: Gemeindezentrum Crutzenhof,

An der Grünhohl 9, 60437 Frankfurt

 

Mitwirkende:

Vertreter des Kirchenvorstandes, Hannelore Schüssler (TrotzDem-Aktiv) und AGFFM-Vertreter.

 

Flyer

Download
Demenz-Gottesdienst
Flyer Demenzgottesdienst.pdf
Adobe Acrobat Dokument 337.5 KB

Welt-Alzheimertag 2016

Professor Wilfried Härle und Thomas Fuchs Bildquelle: © press picture corporate Klaus Leitzbach
Professor Wilfried Härle und Thomas Fuchs Bildquelle: © press picture corporate Klaus Leitzbach

 

Ausgewiesene Fachleute der Medizin und der Theologie entfalteten am 15.09.2016 im Haus am Dom den Begriff der „Person“ gegen eine rationalistische Überbewertung:

 

Nicht nur der Geist definiert eine Person, sondern ebenso ihr Leib und ihre Be­zo­genheit auf andere Menschen. Wenn Menschen bemerken, dass mit ihrem Gedächtnis etwas nicht stimmt, sind sie existentiell erschüttert. Es ist wichtig, ihnen und uns zu zeigen, dass der Mensch mehr ist als sein Erinnerungsappa­rat. Die leibliche Resonanz vermittelt der Person emotionale Orien­tierung auf einer weitaus ganzheitlicheren Ebene.

 

Auch wurde der Film STILL ALICE. Mein Leben ohne Gestern (USA, F 2014)

mit Julianne Moore besprochen und gezeigt.

 

Pressebericht hier


20-jähriges Jubiläum der Alzheimer Gesellschaft

im Frankfurter Kellertheater

Vordere Reihe v.l.n.r. Susanne Fröhlich, Ruth Müller, Tim Vollrath-Kühne, Rosemarie Heilig und Ewald Thiel.

Hintere Reihe v.l.n.r. Jan Schuba, Monika Kaus, Walter Jauernich und Eberhardt Wendelmuth.           Foto: © Klaus Leitzbach

 

In Vertretung von Schirmherr Oberbürgermeister Peter Feldmann war Magistratsmitglied Rosemarie Heilig ins Frankfurter Kellertheater gekommen.

 

Anlass der Festakt zum 20jährigen Bestehen der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt und das Bühnenstück „Am Horizont“, das die Erkrankung Demenz thematisiert.

 

Mit ihr waren zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt, pflegende Angehörige und Betroffene sowie an dem Thema Alzheimer interessierte Menschen.

 

Pressebericht zur Jubiläumsveranstaltung und Theaterstück

Interview mit beteiligten Schauspielern


Zum 100. Todestag von Alois Alzheimer - Kranzniederlegung an seinem Grab

Kranzniederlegung der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt zum 100. Todestag von Alois Alzheimer © Jana Müller
Kranzniederlegung Hauptfriedhof Frankfurt Foto © Jana Müller

Zum 100. Todestag am 19. Dezember 2015 erinnert die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt 

an Alois Alzheimer und legt an dessen Grab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof einen

Kranz nieder.

 

Das Bild (anklicken und vergrößern) zeigt die Kranzniederlegung durch die Vorsitzenden Erhard Thiel und Margot Unbescheid in Begleitung von Ruth Müller (Geschäftsstelle) und Hans Karl Müller (Schatzmeister).

 

Der Psychiater beschrieb als erster die Symptome dieser Form der Demenz und gewann grundlegende Erkenntnisse, die bis heute gültig sind.

 

Auch wenn die Krankheit noch immer nicht heilbar ist, kann viel getan werden,

um das Leben von Menschen mit Demenz zu verbessern.

 

Alois Alzheimer beobachtete während seiner Zeit in Frankfurt bei seiner erst 51 Jahre alten Patientin Auguste Deter die für eine Demenz typischen Symptome wie  Orientierungslosigkeit, Gedächtnisverlust und Persönlichkeits-Veränderungen. Nach ihrem Tod im Jahr 1906 untersuchte

er ihr Gehirn und entdeckte dort Veränderungen, die er als Ursache der Symptome einer Demenz beschrieb.

 

Am 19. Dezember 1915 verstarb Alois Alzheimer in Breslau, wo er inzwischen als Direktor der "Königlich Psychiatrischen und Nervenklinik" wirkte und als ordentlicher Professor an der schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität lehrte.

 

Bestattet wurde Alois Alzheimer auf dem Frankfurter Hauptfriedhof neben seiner 1901 verstorbenen Ehefrau Cecile. Die Grabstätte befindet sich im südlichen Teil des Friedhofes an der Mauer, die den jüdischen und den christlichen Teil des Friedhofes trennt; nahe Alzheimers Grabstätte liegt auf jüdischer Seite die Grabstätte der Familie, aus der Cecile Alzheimer stammt.

 

Für Betroffene und Angehörige sind die Erkenntnisse von Alois Alzheimer bis heute wichtig: Er hat gezeigt, dass es sich nicht um Schicksal, sondern um eine neurodegenerative Veränderung des Gehirns handelt. Die Forschung muss deshalb weiter vorangetrieben werden und die betroffenen Familien haben Anspruch auf Unterstützung.


Am Horizont - Alzheimer Gesellschaft Frankfurt unterstützt Theaterprojekt

Foto: © Jana Müller
Foto: © Jana Müller

Ein Theaterstück für Kinder ab 10 Jahren.

 

Das freie Schauspiel Ensemble Theater Skyline präsentiert

im Kellertheater ein beeindruckendes Plädoyer für Gefühl und Verständnis. Altersdemenz verändert, doch Liebe und Zuneigung bleiben.

 

Janek ist ein leidenschaftlicher Schwimmer. Sein Opa trainiert ihn. Beim nächsten Wettkampf wird er zum ersten Mal starten.

 

Doch während Janek immer besser schwimmt, wird Opa immer komischer. Erst zieht er bei Janek und dessen Mutter ein, dann liest er die Zeitung von gestern - und schließlich will er im Wohnzimmer ein Feuer anzünden.

Petra Wüllenweber erzählt die Geschichte eines Jungen, der miterleben muss, wie sein geliebter Opa immer unselbständiger und unzurechnungsfähiger wird, wie er irgendwann nicht einmal mehr sein eigenes Spiegelbild erkennt.

 

Denn Janeks Opa leidet unter Alzheimer. Einfühlsam schildert "Am Horizont" die Not der Angehörigen, ihre Verzweiflung und ihre Überforderung. Von einem Tag auf den anderen ist Janek der, der auf seinen Opa aufpassen muss, der seinen Zustand mit allen Mitteln zu verbergen versucht. Weil er sich für ihn und seine immer krasseren Aussetzer schämt.

 

Und weil er ihn liebt und verhindern will, dass er in ein Heim muss. Petra Wüllenweber gelingt es, die Realität nicht zu verharmlosen und trotzdem auch die schönen Momente festzuhalten, die Janek mit seinem Opa teilt.

 

Die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt unterstützt sehr gerne die Inszenierung, da hier vielfältige Impulse zur Auseinandersetzung mit einer Demenz-Erkrankung gegeben werden. In der Person des Janek, einem wohl etwa 12-jährigen Jungen, wird deutlich, in welche Verwirrungen Angehörige eines Menschen mit Demenz kommen.

 

Die authentische Bühnen-Erzählung beschönigt nicht; Angst und Scham erlebt der Protagonist des Theaterstücks, als er die Veränderungen seines Opas erlebt. Mit der Demenz des einstigen Olympia-Teilnehmers kommt es zu gravierenden Brüchen in seinen Beziehungen und schließlich stößt die Familie an die Grenze, wo sie die Begleitung des Opas nicht mehr alleine schafft.

 

Die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt schätzt insbesondere, dass das Theaterstück auf Möglichkeiten und Chancen  im Umgang mit der Erkrankung hinweist. So hat auf der Bühne nicht eine Verzweiflung das letzte Wort, sondern die Bewahrung der Person. Janek hört seinen Opa, als dieser nicht mehr zu ihm wie einst sprechen kann; und Janek erlebt Freundschaft.

 

Die pädagogische Arbeit des Theaters Skyline mit Ihrer Aufführung ‚Am Horizont‘ wird von der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt gerne unterstützt. Nach Vorstellungen werden wir zusammen mit Schauspielern und Pädagogen des Theaters Publikumsgespräche anbieten.

 

Hintergrundinfo:

 

Pressebericht zum Theaterprojekt

Pressebericht - Politik trifft Kultur - AGFFM unterstützt Theaterprojekt an der IGS West

Interview mit Regie- und Theaterleitung und Schauspielerin