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Alzheimer Gesellschaft Frankfurt e.V.

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Infokästen

Schirmherr
OB Peter Feldmann:

Die meisten Demenzen verändern das Leben der Erkrankten und ihrer Familien dramatisch und nachhaltig:

In dieser schwierigen Situation dürfen Menschen nicht alleine gelassen werden, sie brauchen Beistand, fachliche Beratung und persönliche Zuwendung.
Hierdurch kann Entlastung geschaffen, Lebensqualität sowie Akzeptanz durch unsere Gesellschaft gefördert und die soziale Teilhabe so lange wie möglich aufrechterhalten werden.

 

Beratung zur Demenz

für
Betroffene und Angehörige

individuelle psychologische Beratung

Informationen zu Symptomatik und Therapiemöglichkeiten

Hinweise auf Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten

Tel. 0 69 / 67 73 66 33 

- Flyer zu Beratung und Seminar -

Kontakt

Geschäftsstelle
Dipl.-Psych. Ruth Müller
Alzheimer Gesellschaft Frankfurt
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt

Tel.: 0 69 / 67 73 66 33
Fax: 0 69 / 67 73 66 36
E-Mail:
ruth.mueller(at)frankfurt-alzheimer.de

Mitglied werden

Antrag auf Mitgliedschaft
- Formular (PDF) -


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In Vertretung von Schirmherr Oberbürgermeister Peter Feldmann war Magistratsmitglied Rosemarie Heilig ins Frankfurter Kellertheater gekommen.

Anlass der Festakt zum 20jährigen Bestehen der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt und das Bühnenstück „Am Horizont“, das die Erkrankung Demenz thematisiert.

Mit ihr waren zahlreiche Gäste der Einladung gefolgt, pflegende Angehörige und Betroffene sowie an dem Thema Alzheimer interessierte Menschen.

Weiteres zur Jubiläumsfeier siehe hier  

  

regelmäßige Angebote der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt:

Beratung zu Demenz

Für Betroffene und Angehörige individuelle psychologische Beratung.

Informationen zu Symptomatik und Therapiemöglichkeiten. Hinweise auf Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten.

Tel. 0 69 / 67 73 66 33

Angehörigengruppen

Seit 2002 bestehen Angehörigengruppen. Hier treffen sich Menschen, die meist das Angehörigenseminar "Hilfe beim Helfen" besucht haben und darüber hinaus sich mit der Krankheit auseinandersetzen und allgemeine Informationen wie alltägliche Erfahrungen miteinander austauschen. Die Gruppen werden von Dipl.-Psych. Ruth Müller moderiert.

Das Treffen der Angehörigengruppe findet am Dienstag, 9. August 2016 um 18.00 Uhr im Hofgut Goldstein (Tränkweg 32, 60529 Frankfurt am Main) statt.

Neue Interessenten werden um vorherige Absprache per Telefon oder E-Mail gebeten.

Hilfe beim Helfen - eine Seminarreihe für Angehörige von Alzheimer- und anderen Demenzkranken

In Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie veranstaltet die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt e.V. eine Seminarreihe für Angehörige von Menschen mit Demenz.

Allzu oft fühlen sich Angehörige demenzkranker Menschen mit ihren Sorgen im Stich gelassen und müssen sich erst mühsam orientieren, um einen Überblick über die Erkrankung selbst, über Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten und zu Hilfsangeboten zu erlangen. Das Gefühl, allein gelassen zu sein, kann dann oft zu Überforderung und Stress führen.

Die Seminarreihe bietet die Möglichkeit, sich über ihre Probleme im Alltag auszutauschen und sich strukturiert, kompetent und lebensnah informieren und beraten zu lassen. Die Informationen werden leicht verständlich und vor allem praxisorientiert sein. So werden etwa neben den aktuellen therapeutischen Möglichkeiten auch ganz praktische Empfehlungen zum Umgang mit alltäglichen Situationen besprochen. Besonderer Wert wird auch darauf gelegt, das veränderte Erleben eines demenzkranken Menschen anschaulich zu erklären und damit den Angehörigen ein besseres Verständnis für die Erkrankung und mehr Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit ihr zu ermöglichen.

Die Informationsgruppe findet jeden zweiten Dienstag im Monat (17:00 – 18:30 Uhr) im Heinrich-Hoffmann-Saal (1.OG) der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie statt und  ist offen für alle Menschen, die Angehörige mit Demenz haben. Der zweite Termin ist am 09.08.2016.

Nähere Informationen erhalten Sie bei Dipl.-Psych. Ruth Müller (Tel. 069/67736633), oder auch hier

Beratung bei Gedächtnisverlust im Alter

Die Leitstelle Älterwerden im Rathaus für Senioren (Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main) ist die zentrale Anlaufstelle zur Unterstützung und Beratung bei allen Lebenslagen im Alter. Sie übernimmt eine „Lotsen-Funktion“ rund um das Thema Älterwerden. Im Rathaus für Senioren wird eine offene Beratung zu "Gedächtnisverlust und Demenz" für Betroffene, Angehörige und Interessierte angeboten. Das Beratungsangebot umfasst:  Informationen zu Symptomatik, individuelle psychologische Beratung, Therapiemöglichkeiten und Hinweise auf Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten. Die Termine der Beratung finden sie hier

Die nächste Beratung findet statt am Montag 25. Juli 2016, 9 - 11 Uhr in der Hansaallee 150.

AM HORIZONT - Alzheimer Gesellschaft Frankfurt unterstützt Theaterprojekt

Foto: Jana Müller

Ein Theaterstück für Kinder ab 10 Jahren.

Das freie Schauspiel Ensemble Theater Skyline präsentiert im Kellertheater ein beeindruckendes Plädoyer für Gefühl und Verständnis. Altersdemenz verändert, doch Liebe und Zuneigung bleiben.

Janek ist ein leidenschaftlicher Schwimmer. Sein Opa trainiert ihn. Beim nächsten Wettkampf wird er zum ersten Mal starten. Doch während Janek immer besser schwimmt, wird Opa immer komischer. Erst zieht er bei Janek und dessen Mutter ein, dann liest er die Zeitung von gestern - und schließlich will er im Wohnzimmer ein Feuer anzünden.

Petra Wüllenweber erzählt die Geschichte eines Jungen, der miterleben muss, wie sein geliebter Opa immer unselbständiger und unzurechnungsfähiger wird, wie er irgendwann nicht einmal mehr sein eigenes Spiegelbild erkennt. Denn Janeks Opa leidet unter Alzheimer.

Einfühlsam schildert "Am Horizont" die Not der Angehörigen, ihre Verzweiflung und ihre Überforderung. Von einem Tag auf den anderen ist Janek der, der auf seinen Opa aufpassen muss, der seinen Zustand mit allen Mitteln zu verbergen versucht. Weil er sich für ihn und seine immer krasseren Aussetzer schämt. Und weil er ihn liebt und verhindern will, dass er in ein Heim muss. Petra Wüllenweber gelingt es, die Realität nicht zu verharmlosen und trotzdem auch die schönen Momente festzuhalten, die Janek mit seinem Opa teilt.

Die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt unterstützt sehr gerne die Inszenierung, da hier vielfältige Impulse zur Auseinandersetzung mit einer Demenz-Erkrankung gegeben werden. In der Person des Janek, einem wohl etwa 12-jährigen Jungen, wird deutlich, in welche Verwirrungen Angehörige eines Menschen mit Demenz kommen. Die authentische Bühnen-Erzählung beschönigt nicht; Angst und Scham erlebt der Protagonist des Theaterstücks, als er die Veränderungen seines Opas erlebt. Mit der Demenz des einstigen Olympia-Teilnehmers kommt es zu gravierenden Brüchen in seinen Beziehungen und schließlich stößt die Familie an die Grenze, wo sie die Begleitung des Opas nicht mehr alleine schafft.

Die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt schätzt insbesondere, dass das Theaterstück auf Möglichkeiten und Chancen  im Umgang mit der Erkrankung hinweist. So hat auf der Bühne nicht eine Verzweiflung das letzte Wort, sondern die Bewahrung der Person. Janek hört seinen Opa, als dieser nicht mehr zu ihm wie einst sprechen kann; und Janek erlebt Freundschaft.

Die pädagogische Arbeit des Theaters Skyline mit Ihrer Aufführung ‚Am Horizont‘ wird von der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt gerne unterstützt. Nach Vorstellungen werden wir zusammen mit Schauspielern und Pädagogen des Theaters Publikumsgespräche anbieten.

Pressestimme zum Theaterprojekt

Erhard Thiel und Margot Unbescheid als neue Vorsitzende gewählt

Die Mitgliederversammlung der Alzheimer Gesellschaft Frankfurt wählte am 15. Dezember 2015 einen neuen Vorstand. Erhard Thiel wurde zum 1. Vorsitzende gewählt. Herr Thiel gehört dem Vorstand bereits seit 2011 an (zunächst als Beisitzender, dann als 2. Vorsitzender); er betreut seine an Demenz erkrankte Frau im gemeinsamen Haus in Goldstein. Die Interessen und Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und von deren Angehörigen sollen allein im Fokus der AGFFM stehen, so das Anliegen vom neuen 1. Vorsitzenden. Zur 2. Vorsitzenden wählte die Versammlung Margot Unbescheid,  Frau Unbescheid unterstützt ihre Mutter bei deren Pflege und Betreuung des an Demenz erkrankten Vaters und hat Ihre Erfahrungen als Angehörige in ihrem Buch Alzheimer. Das-Erste-Hilfe-Buch niedergeschrieben. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden von der Versammlung gewählt: Klaus Leitzbach (Sekretär), Hans Karl Müller (Schatzmeister), Anette Hameister (Beisitzende), Prof. Dr. Konrad Maurer (Beisitzender) und Edith Ziehm (Beisitzende).

   

Rückblick: Informationen und Lesung im Uniklinikum

 

Prof. Dr. Andreas Reif: "Demenz und Alzheimer wird in Zukunft noch mehr Menschen betreffen, denn 2050 werden wir in Deutschland über eine Million 100-jährige haben".

Zum 100. Todestag von Alois Alzheimer - Kranzniederlegung an seinem Grab

19.12.2015: Kranzniederlegung am Grab von Alois Alzheimer durch die Vorsitzenden Erhard Thiel und Margot Unbescheid - begleitet von Ruth Müller (Geschäftsstelle) und Hans Karl Müller (Schatzmeister). Foto: Jana Müller

Zum 100. Todestag erinnert die Alzheimer Gesellschaft Frankfurt an Alois Alzheimer und legt an dessen Grab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof einen Kranz nieder. Der Psychiater beschrieb als erster die Symptome dieser Form der Demenz und gewann grundlegende Erkenntnisse, die bis heute gültig sind. Auch wenn die Krankheit noch immer nicht heilbar ist, kann viel getan werden, um das Leben von Menschen mit Demenz zu verbessern.

Alois Alzheimer beobachtete während seiner Zeit in Frankfurt bei seiner erst 51 Jahre alten Patientin Auguste Deter die für eine Demenz typischen Symptome wie  Orientierungslosigkeit, Gedächtnisverlust und Persönlichkeits-Veränderungen. Nach ihrem Tod im Jahr 1906 untersuchte er ihr Gehirn und entdeckte dort Veränderungen, die er als Ursache der Symptome einer Demenz beschrieb.

Am 19. Dezember 1915 verstarb Alois Alzheimer in Breslau, wo er inzwischen als Direktor der "Königlich Psychiatrischen und Nervenklinik" wirkte und als ordentlicher Professor an der schlesischen Friedrich-Wilhelm-Universität lehrte. Bestattet wurde Alois Alzheimer auf dem Frankfurter Hauptfriedhof neben seiner 1901 verstorbenen Ehefrau Cecile. Die Grabstätte befindet sich im südlichen Teil des Friedhofes an der Mauer, die den jüdischen und den christlichen Teil des Friedhofes trennt; nahe Alzheimers Grabstätte liegt auf jüdischer Seite die Grabstätte der Familie, aus der Cecile Alzheimer stammt.

Für Betroffene und Angehörige sind die Erkenntnisse von Alois Alzheimer bis heute wichtig: Er hat gezeigt, dass es sich nicht um Schicksal, sondern um eine neurodegenerative Veränderung des Gehirns handelt. Die Forschung muss deshalb weiter vorangetrieben werden und die betroffenen Familien haben Anspruch auf Unterstützung.

 

 


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